Lange Nacht der Forschung mit Besucherrekord

Von Vorarlberg bis ins Burgenland hatten am 13. April 2018 österreichweit wieder mehr als 2.570 Stationen in 265 Standorten zur Langen Nacht der Forschung eingeladen, um von 17 bis 23 Uhr wissenschaftliche Forschungsprojekte auszustellen und zu präsentieren. Mit 228.000 BesucherInnen war dies ein Rekord des größten, österreichischen Forschungsevents im deutschsprachigen Raum, der alle zwei Jahre stattfindet. Allein in Niederösterreich hatten 390 Forschungsstationen geöffnet, in Wien wurde zwischen dem Zentrum und dem Stadtrand an über 600 Stationen geforscht. Und, im Burgenland traf Wirtschaft auf Forschung. Mehr über

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  • "Wirtschaft trifft Forschung" im Burgenland - hier
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Fotos (c): NLK, Filzwieser, Reinberger, Prinz

 

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"Wo Wissenschaft, da Erfolg"

Allein das Land Niederösterreich hielt im Landesbudget 100 Millionen Euro für Forschung und Wissenschaft bereit. "Wo Wissenschaft und Forschung zuhause sind, wird sich der Erfolg einstellen", ist die NÖ-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überzeugt und betont, dass der Vermittlungsarbeit, Wissenschaft und Forschung den Menschen näher zu bringen, große Priorität zukommen würde.

So ging es bei der Langen Nacht der Forschung zum Beispiel im Schloss Asparn um Geschichte, in der Kurstadt Baden um Robotik und Physik, in Klosterneuburg um Mathematik, in Krems um Biotechnologie und Medizin, in St. Pölten um digitale Technologie und Design, in tulln um nachhaltigen Umgang mit der Umwelt, in Wieselburg um Agrartechnologie und Ökologie und in der Fachhochschule Wiener Neustadt um Hochtechnologie.

"Das Eintauchen in die Welt der Forschung ist ein besonderes Erlebnis - nicht nur für die Kleinen, sondern für alle Altersklassen. Es gehe auch darum, die natürliche Neugierde der jungen Menschen zu wecken und sie als Forscherinnen und Forscher der Zukunft zu gewinnen", erklärt NÖ-Landesrätin Petra Bohuslav und verweist auf die Lange Nacht der Forschung, die in Niederösterreich auch als eine Art Leistungsschau gezeigt werde.

 

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Wirtschaft trifft Forschung

Im Rahmen der Initiative "Wirtschaft trifft Forschung" unterstützte die Wirtschaftskammer Burgenland die heimischen Unternehmer in Kooperation mit der Fachhochschule und Forschung Burgenland.

In der FH in Pinkafeld war zum Beispiel die Wirtschaftskammer mit dem WIFI, dem Gründerservice und dem Enterprise Europe Network vertreten. "Wir werden die Kooperation mit den Forschungseinrichtungen weiter forcieren, damit unsere Betriebe hier unmittelbar profitieren können", erklärt Dr. Harald Schermann, der Direktor-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Burgenland anlässlich der "Langen Nacht der Forschung".

 

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Der selbstfahrende auto.Bus  

HofburgLangeNachtDerForschungFotoPrinzAm Hof im Zentrum von Wien hatten bei der "Langen Nacht der Forschung" die BesucherInnen die Möglichkeit, den autonomen Bus zu inspizieren und ihre Meinungen zu diesem Zukunftsprojekt abzugeben. Der selbstfahrende auto.Bus ohne Chauffeur wird ab Herbst 2018 in der Seestadt Aspern auf einer zwei Kilometer langen Pilotstrecke bis zur U2-Station getestet.

Nach dem Testbetrieb soll der Elektrokleinbus der französischen Firma "Navya", der weltweit bereits auf verschiedenen Teststrecken unterwegs ist und in dem zehn Fahrgäste Platz finden, auch in Österreich als Personentransportmittel eingesetzt werden.

 

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