Mutter nach Trennung: Existenzangst vor Weihnachten

CaritasEisenstadtBurgenlandOesterreichFotoAnnemariePrinzMütter in Not: Ein Thema, dass leider auch in Österreich viel zu sehr unterschätzt wird.

Die Caritas Burgenland öffnet für in Not geratene Mütter als Anlaufstelle in Neusiedl, Eisenstadt, Oberwart und Güssing die Tür und versucht zu unterstützen.

Mag. Edith Pinter und Dr. Uli Kempf von der Caritas Burgenland  erzählen vom Fall Martha: "Zehn Jahre war Martha mit ihrem Mann verheiratet. Baute mit ihm eine gemeinsame Zukunft auf, führte ein für sie glückliches Leben. Doch dann packte er seine Sachen, zog zu einer anderen Frau, reichte die Scheidung ein. Martha blieb mit der gemeinsamen Tochter zurück und landete hart auf dem Boden der Realität. Das gemeinsame Geschäft war verschuldet, die Wohnung wurde gepfändet und kam unter den Hammer."

"Martha steht nun mit leeren Händen da. Sie schämt sich, weil die Projektwoche ihrer Tochter für sie unfinanzierbar ist, sie kein Geld für die Winterkleidung zur Verfügung hat. Sie hat Existenzängste und weiß nicht, wie sie die bevorstehende Zeit überbrücken soll und das Leben für sie und ihr Kind halbwegs lebenswert gestalten kann. Und, sie denkt an ein Weihnachten ohne Papa".

Soforthilfe für Betroffene:  Bei den Nothilfe- und Sozialberatungsstellen in Eisenstadt, Oberwart, Güssing und Neusiedl werden neben finanzieller Unterstützung, Gutscheine für warme Kleidung, Möbel und Lebensmittel ausgegeben.

Die Caritas bittet für Martha und für in Not geratene Mütter, denen es ähnlich wie Martha geht um Spenden - hier