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Genussbörse Burgenland: Regionale Produkte & Qualität

 

Das Land Burgenland und die Wirtschafts- und Landwirtschaftschaftskammer wollen in einer gemeinsamen Initiative die Verwendung von regionalen Produkte in landesnahen und großen heimischen Unternehmen fördern und stellten bei einem Pressegespräch am 10. März 2017 in der Genussakademie Donnerskirchen (Burgenland, Österreich) die neue Geschäftsführerin, die interaktive elektronische Plattform und die Pläne für das "Genusskompetenzzentrum" vor. Mehr über

 

 
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Fotos (c):  Wilhelm Böhm

 

Angebot und Nachfrage über interaktive Plattform

Angebot und Nachfrage sollen ab Sommer 2017 über eine interaktive, elektronische Plattform koordiniert werden, um Produzenten und Unternehmen den Informationsaustausch zu ermöglichen; mit dem Ziel, die bessere Erschließung des heimischen Marktes für die Landwirtschaft, höhere Wertschöpfung und mehr Qualität in den Küchen landesnaher Betriebe zu erreichen.

In der Genussakademie in Donnerskirchen (Österreich) fand dazu ein Pressegespräch mit Agrarlandesrätin Verena Dunst, LWK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Dr. Andreas Reiner von der Landesholding GesmbH, Franziska Huber, Vertreterin Lebensmittelgewerbe WK Burgenland, und der Obmann des Vereins „Burgenländisches Genuss- und Agrarmarketing" WHR Dr. Engelbert Rauchbauer über die Plattform, deren Träger der Verein „Burgenländisches Genuss- und Agrarmarketing Burgenland" ist, statt.

 

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Neue Geschäftsführerin, Plattform & Pläne für "Genuss Burgenland"

DieGenussakademieInDonnerskirchenBurgenlandFotoWilhelmBoehmSCHNAPPENBetreut wird die interaktive Plattform von der 39-jährigen Elise-Marie Hütterer aus Bad Sauerbrunn, der neuen Geschäftsführerin des Vereines „Burgenländisches Genuss- und Agrarmarketing", die die Genussakademie Burgenland zum Genusskompetenzzentrum ausbauen möchte. Sie möchte dafür vermehrt genusstouristische Maßnahmen setzen und den Bekanntheitsgrad regionaler Produkte steigern.

„Wir haben ein klares Ziel: Wir wollen die landesnahen Betriebe so weit wie möglich mit regionalen, authentischen Produkten in bester Qualität ausstatten und ein Netzwerk von Produzenten und Einkäufern aufbauen", erklärt Argrarlandesrätin Dunst.

Sie sieht die neue Plattform als „eine weitere Möglichkeit für die heimischen Agrarproduzentinnen und -produzenten, ihre Produkte anbieten zu können, aber auch als Auftrag an landesnahen Betriebe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen.

Für Dr. Andreas Reiner von der Landesholding GesmbH sei ein Schwerpunkt die Beschaffung, bei der die Förderung heimischer Betriebe Vorrang habe: „Wir haben derzeit 67 Beteiligungen mit insgesamt 1.900 Mitarbeitern und ein jährliches Einkaufsvolumen von 120 Mio. Euro."

 

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Regionale Produkte sind gefragt

GenussboerseImBurgenlandOesterreichFotoWilhelmBoehm„Wir schlagen mit der neuen Plattform ein neues Kapitel auf", sagt LWK-Präsident Hautzinger. „Damit öffnet sich das Tor sehr weit, Regionalität auch umzusetzen". 50 % der Mahlzeiten würden außer Haus konsumiert, ein großer Teil davon in öffentlichen oder landesnahen Einrichtungen.

„85 % der Konsumenten wollen heute über die Herkunft der Lebensmittel Bescheid wissen", so Hautzinger. Er sieht in der neuen Initiative einen Beitrag zum Erhalt der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe, zur Hebung der Qualität in den Küchen der Landesbetriebe und nicht zuletzt zum Klimaschutz. „Eine tolle Initiative" nennt Franziska Huber, Vertreterin Lebensmittelgewerbe in der WK Burgenland, das Projekt. Mit der Plattform werden nicht nur heimische Betriebe, sondern auch das Bewusstsein beim Kunden, im Burgenland einzukaufen, gestärkt.

„Die Plattform soll als Unterstützung dienen, ihr regionales Angebot zu erweitern und den Produzenten und Verarbeitern die Chance geben, von den Einkaufsverantwortlichen auch wahrgenommen zu werden", so die Agrarlandesrätin.

Genuss Burgenland-Obmann WHR Dr. Engelbert Rauchbauer hebt auch einen weiteren  Aspekt hervor: „Von der Vermarktung hochwertiger heimischer Produkte profitiert auch der Tourismus. Was beim Wein gelungen ist, soll auch bei regionalen Produkten gelingen".

 

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