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IV Burgenland: "Groß braucht Klein & Klein braucht Groß"

"Die Hebelwirkung der burgenländischen Leitbetriebe ist enorm, sowohl was Arbeitsplätze, öffentliche Abgaben und Investitionen angeht", zeigt sich Ingrid Puschautz-Meidl, die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland von der aktuellen Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI), das die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von internationalen Leitbetrieben für Gesamtösterreich und für die Bundeshländer erhoben hat, beeindruckt. Österreichweit wurden 270 Leitbetriebe berücksichtig, elf Leitbetriebe davon im Burgenland. Mehr über

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 Grafik/Foto: Industriewissenschaftliches Institut, IV Burgenland

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Gesamtwirtschaftliche Effekte der Burgenländischen Leitbetriebe

Die im Juni 2019 durchgeführte Studie „Internationale Leitbetriebe im Burgenland 2019“ wurde vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI) mit Sitz in Wien anhand der Input-Output Analyse mit Daten von Statistik Austria erstellt. Als Kriterien für die Definition Internationaler Leitbetriebe wurden Steuerungskompetenz, Wertschöpfungsintensität, Marktanteil, Internationalität und Standortmobilität herangezogen.

Werden die direkten, indrekten (Vorleistungen) und induzierten Effekte (Konsum- und Investitionseffekte) der elf internationalen Leitbetriebe im Burgenland miteingerrechnet, dann zeigt sich, dass österreichweit:

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Groß braucht Klein & Klein braucht Groß

IngridPuschautzFotoIVBurgenlandNeben der direkten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der Leitbetriebe wurden in der Leitbetriebsstudie auch die vielen Klein- und Mittelunternehmen im Burgenland berücksichtigt, die indirekt als Vorleister, Auftraggeber oder Kooperationspartner eng mit den Leitbetrieben verbunden sind.

Burgenland positiv entwickelt

"Die gesamte Wirtschaft und Bevölkerung profitiert von unseren internationalen Leitbetrieben im Land. Das Burgenland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Punkto Arbeitsplätze, Kaufkraft und Wohlstand so positiv entwickelt, weil Leitbetriebe und ihre Mitarbeiter als Kernsubstanz einer Volkswirtschaft im Burgenland investiert und sich so erfolgreich auf den internationalen Märkten behauptet haben", erklärt die IV-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz Meidl.

Wirtschaftliche Erfolgsgeschichten

Puschautz-Meidl weiter: "Hinzu kommen die vielen KMUs mit ihren Mitarbeitern, die gemeinsam mit den Leitbetrieben wirtschaftliche Erfolgsgeschichten geschrieben haben. Für das Burgenland, wie für Österreich und darüber hinaus gilt: Groß braucht Klein und Klein braucht Groß – es geht nur gemeinsam".

Regionale Wertschöpfung

"Zusammenfassend zeigt sich, dass jeder 16. Euro an regionaler Wertschöpfung im Burgenland auf die internationalen Leitbetriebe rückrechenbar ist. Ein Arbeitsplatz in einem der 11 untersuchten Leitbetrieben bewirkt im Burgenland 1,47 weitere Arbeitsplätze, ein Euro an Produktion in den 11 Leitbetrieben generiert regional 1,36 Euro an Produktion", fügt Puschautz Meidl hinzu.

Infrastruktur & qualifiziertes Personal

Die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland ist überzeugt: "Die Hebelwirkung der Leitbetriebe ist also enorm. Daher wird es entscheidend sein, dass unsere Leitbetriebe auch in Zukunft Rahmenbedingungen im Burgenland vorfinden, die sie zu weiteren Investitionen motivieren. Dabei geht es insbesondere um räumliches Entwicklungspotential an den Standorten, Infrastruktur, gut qualifiziertes Personal und ein klares Commitment der öffentlichen Hand".

 

 

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