Drucken

Marx Halle Wien: Die "schnellste" Event-Location in Österreichs

1878 als Wiener Viehmarkthalle eröffnet, wurde die Marx Halle 2006 und mit den darin befindlichen Globe-Theater 2014 zu einer der wichtigsten Veranstaltungslocations in der österreichischen Bundeshauptstadt umgebaut. Im Jahr 2020 bauten die Wien Holding als Unternehmen der Stadt Wien, das Telekommunikationsunternehmen Magenta und die Betreiber der Location, die HEY-U Mediagroup die IT-Infrastruktur aus und machten aus der Wiener Location die "schnellste Halle" Österreichs.

Mit 10.000 MBIT Datenleistung, 14 Netzwerkknoten, 68 WLAN Access-Points, 172 Datenpunkten, 2,2 Kilometer Glasfaser- und 8,5 Kilometer Netzwerkkabeln ist die Marx Halle in Wien nun ein weiterer Baustein auf dem Weg zur europäischen Digitalisierungshauptstadt . Mehr über

EingangMarxHalle2019FotoPrinzSCHNAPPENat

Die Marx Halle, die Veranstaltungslocation in Wien. Das Bild wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

Fotos (c): Prinz, SCHNAPPEN.AT

Zum Seitenbeginn

 

 

Mit IT-Infrastruktur in die Zukunft vieler Veranstaltungen

MarxHallenPaechterHerwigUrsinFotoAnnemariePrinz"Die globale COVID-19-Krise hat die Wirtschaft und vor allem die Eventbranche in den vergangenen Monaten weitgehend stillgelegt. Wir glauben fest an eine positive Zukunft für Veranstaltungen aller Art und haben uns in dieser schwierigen Zeit sehr bewusst auch für diese Investition entschieden, um unseren PartnerInnen und unseren BesucherInnen in der Zeit nach Corona die bestmögliche IT-Infrastruktur für schnelle Kommunikation bieten zu können“, erklärt Herwig Ursin, Geschäftsführer der HEY-U Mediagroup.

Digitalisierungshaupstadt

Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien Holding und Herwig Ursin sind überzeugt: "Wien ist auf dem Weg zur Digitalisierungshauptstadt Europas. Mit diesem Projekt haben wir einen wichtigen Meilenstein auf diesem Weg gesetzt."

IT-Ausbau

RinderhalleSchlachthofWienFotoAnnemariePrinzOblak über die Digitalisierung: "Digitalisierungsprojekte sind wichtige Investitionen in die Zukunft Wiens. Die Marx Halle im federführend von der Wien Holding entwickelten Stadtentwicklungsgebiet Neu Marx war bis zum Beginn der COVID-19-Krise mit ihren Veranstaltungen im Kunst-, Kultur- und Showbereich sowie ihren Events für Unternehmen und die Wirtschaft ein lebendiges Herzstück Wiens – und sie wird es auch nach der Krise wieder sein."

Oblak weiter: "Der Ausbau der IT-Infrastruktur macht sie fit für kommende Herausforderungen. Sowohl die BesucherInnen als auch die VeranstalterInnen erwarten heutzutage ausgezeichnete Internetverbindungen und stabile Netzwerke."

Keine andere Veranstaltungshalle

"Keine andere Veranstaltungshalle in Österreich verfügt derzeit über eine derartig moderne und performante Infrastruktur wie die Marx Halle", fügt Wien Holding- IT-Geschäftsführer Klaus Fischer hinzu.

Jeder Punkt mit schnellem WLAN

"Jeder Punkt in der Halle ist jetzt mit schnellem WLAN und vor allem auch mit einem hochleistungsfähigen Kabelanschluss erreichbar. Die Aufbauzeiten für die NutzerInnen verringern sich dadurch auf ein Minimum. Die Anschlüsse und Bandbreiten können je nach Bedarf freigeschalten werden. Damit bieten wir Top-Voraussetzungen für jeden Anwendungsbereich – wie zum Beispiel Video-Streaming in höchster Auflösung", so der IT-Experte.

10.000 MBIT

MarxHalleWienStahlkonstruktionDenkmalschutzFotoAnnemariePrinzMit der neuen IT-Infrastruktur bietet die Marx Halle für alle VeranstalterInnen und Veranstaltungsgrößen die passenden Netzwerk- und Internetpakete. Die maximale Bandbreite liegt bei 10.000 MBIT, was der 100-fachen Leistung des bisherigen Systems entspricht.

Denkmalschutz

"Wichtig war bei diesem Ausbau, die Charakteristik der denkmalgeschützten Marx Halle nicht zu beeinträchtigen", sagt HEY-U-Geschäftsführer Herwig Ursin über das denkmalgeschützte Architektur-Juiwel, dass 1881 nach den Plänen des Wiener Architekten Rudolf Frey fertiggestellt wurde.

Historische Stahlkonstruktion

Ursin weiter: "Die Montage erfolgte so, dass die Gebäudeteile – vor allem die historische Stahlkonstruktion – nicht angebohrt oder anderweitig manipuliert werden mussten. Die Kabel, Abdeckungen und Netzwerkschränke wurden in Grau verbaut, sodass sie die Optik der Halle nicht stören. Die meisten Komponenten der IT-Infrastruktur sind für die BesucherInnen der Marx Halle unsichtbar."

 

 

Zum Seitenbeginn