Allerheiligen am 1. November & Allerseelen am 2. November: Trends

Zu Allerheiligen am 1. November und zu Allerseelen am 2. November wird nicht nur an die Verstorbenen gedacht, sondern es haben sich im Laufe der Zeit einige Traditionen entwickelt.

Die Gräber am Friedhof werden geschmückt und Allerheiligenstriezel verschenkt. Bei Steinmetzen, Floristen und Bäckern, allein im Burgenland gibt es 56 Bestattungsunternehmen, 71 Floristen, 74 gewerbliche Gärtner und 34 Steinmetz-Betriebe und 69 Bäcker herrscht Hochbetrieb. Mehr über

  • die Allerheiligen-Trends 2022 - hier
  • Allerheiligen & Trends 2021 - hier
  • den Allerheiligenstriezel, den Taufpaten an Patenkinder verschenken - hier

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Johannes Bauer, Steinmetzmeister und stellvertretender Innunngsmeister der Steinmetze im Burgenland

Foto: WKB

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Bestattungskultur, Blumen, Grabsteine & Striezel: Die Trends 2022

Johannes Bauer, Innungsmeister-Stellvertreter der Steinmetze im Burgenland über die Verwendung nicht ÖNORM-gerechter Produkte von ausländischen Unternehmen auf heimischen Friedhöfen: "Wer haftet, wenn es zu Problemen bei der Verwendung nicht zugelassener Produkte kommt? Wir warnen vor den Folgen von statischen Problemen infolge nicht fachgerechter Montage. Es muss dann nachgebessert werden, um die heimischen Sicherheitsstandards zu garantieren."

Beisetzung, das Kulturgut

Joachim Aufner, Innungsmeister der Bestatter im Burgenland: "Nach wie vor ist die Beisetzung ein wichtiges Kulturgut, das besonderen ethischen Maßstäben unterliegt. Der Trend zur Individualisierung macht aber auch vor diesen Feiern nicht Halt."

Aufner weiter: "Auch wenn Rituale Stabilität versprechen, so zeigt sich doch, dass Begräbnisfeierlichkeiten sehr individuell gestaltet werden, das braucht gute Beratung. Während auch bei Dienstleistungen Prozesse zunehmend automatisiert werden, wird es im Bestattungswesen auch in Zukunft auf die persönliche Betreuung der Hinterbliebenen ankommen".

Rosen, Chrysanthemen & Hauswurzen

Allerheiligen2022WeberPomperBerlakovich(c)LKBurgenlandFür die heimischen Gärtner ist das Herbstgeschäft mit rund 30 Prozent des Jahresumsatzes nach der Frühjahrssaison die zweit wichtigste Geschäftszeit. Im Burgenland werden zu Allerheiligen und Allerseelen die Gräber mit cirka 65.000 Gestecken, Kränzen, Buketts und Grabsträußen geschmückt. Die Kunden bezahlen in dieser Zeit pro Einkauf im Durchschnitt 50 bis 70 Euro.

Im Bild: Johann Weber, Kammerrat, Andreas Pomper, 1. Obmann des Vereins "Die Gärtner Burgenlands" und Nikolaus Berlakovich, Präsident LK-Burgenland  Foto: LK Burgenland

Wertschöpfung

Nikolaus Berlakovich, Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer rät, bei heimischen Betrieben einzukaufen: "Das sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region."

Andreas Pomper, Innungsmeister-Stellvertreter der burgenländischen Gärtner und Floristen über die Allerheiligengestecke, in denen Klassiker, wie etwa Chrysanthemen zu etwas Besonderem verarbeitet werden : "Frische Blumen wie etwa Rosen in allen Farben und Pflanzen wie die Chrysanthemen setzen in Gestecken aus getrockneten Fruchtständen frische Akzente. Eine beliebte Kombination ist auch die Ergänzung mit Sukkulenten wie den Hauswurzen."

Viel Wasser

Noch ein Tipp von Gärtner Pomper: "Aufgrund der derzeit warmen Witterung empfiehlt es sich, die Schnittblumen und Gestecke mit reichlich Wasser zu versorgen, um sich lange an der Blütenbracht zu erfreuen."

Allerheiligenstriezel mit oder ohne Zucker

AllerheiligenMichaelGoldenitschFoto(c)WKBMaedlMichael Goldenitsch, der Innungsmeister der burgenländischen Bäcker (im Bild mit Allerheiligenstriezel. Foto: WKB, Maedl): "Neben dem Standardrezept gibt es immer mehr Varianten."

Goldenitsch weiter: "Wir heimischen Bäcker nehmen auf die Vorlieben unserer Kunden Rücksicht, auch gibt es immer mehr Menschen mit Unverträglichkeiten. Heutzutage beschränken sich die Varianten nicht mehr nur auf ‚mit oder ohne‘ Zucker." 

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Allerheiligen & die Trends 2021: Viel Natur & wenig gefärbte Blumen 

Allein im Burgenland werden zu Allerheiligen die Gräber mit cirka 65.000 Gestecken, Kränzen, Buketts und Grabsträußen geschmückt. Vor Allerheiligen gibt ein Kunde im Schnitt 40 bis 60 Euro pro Blumenarrangement  aus. Die Trends zu Allerheiligen 2021: Viel Natur und wenig gefärbte Materialien bei Allerheiligengestecken und -sträußen. Mehr über

  • Allerheiligen und die Bedeutung für Gärtnereien - hier
  • Allerheiligen 2022 und die wirtschaftliche Bedeutung - hier

 

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Gärtnermeister Andreas Pomper, der Obmann-Stellvertreter des Vereines "Die Gärtner Burgenlands", LK-Präsident NR Nikolaus Berlakovich und Gärtnermeister und Obmann des Vereins "Die Gärtner Burgenlands" Albert Trinkl.

Foto (c): Kaiser/LK Burgenland

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Allerheiligen, die wirtschaftliche Bedeutung und die Trends

"Zu keiner Zeit im Jahr gehen so viele Menschen auf die Friedhöfe wie zu Allerheiligen. Innovative und kreative Gestecke und Sträuße unserer Gärtner schmücken die Gräber der Friedhöfe", ruft LK-Präsident Nikolaus Berlakovich Ende Oktober 2021 die Friedhofsbesucher auf, die Blumen bei heimischen Gärtnern zu kaufen, um Arbeitsplätze und die Wertschöpfung in der Region zu erhalten.

Viel Natur, wenig gefärbte Blumen

"Die Saison für Grabschmuck fängt bei uns ein bis zwei Wochen vor Allerheiligen an. Wir erhalten da bereits die ersten Bestellungen. Dieses Jahr liegen 'viel Natur' und wenig gefärbte Materialien bei Allerheiligengestecken und –sträußen voll im Trend. Vor allem Tannen- und Nobilisreisig in Form von Gestecken sind bei den Konsumentinnen und Konsumenten sehr gefragt", berichtet Albert Trinkl, der Obmann des Landesverbandes "Die Gärtner Burgenlands".

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