Maibaum aufstellen: Tradition, Liebe & Fruchtbarkeit

Der Maibaum, der geschmückte, hochstämmige bis zum oberen Teil entastete Baum wird meist am Vorabend des 1. Mai in fast allen Dörfern und Städten in Österreich aufgestellt. Er symbolisiert Leben, Fruchtbarkeit und Frühlingserwachen.

In ländlichen Regionen ist das Maibaum-Aufstellen meist Aufgabe der ortsansässigen Burschen, die mit Muskelkraft und Seilen den riesigen Baum erst im Wald schlägern und dann am Dorfplatz aufrichten. Das Maibaum-Aufstellen ist vielerorts mit Festen und dem Maitanz verbunden.

Auch der liebevolle Brauch, bei dem junge, unverheiratete Männer ihren auserwählten Herzdamen kleinere, mit Bändern geschmückte Birken oder Fichten vor dem Haus aufstellen, um ihre Liebe zu bekunden, hat noch Tradition.

Im Regierungsviertel der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten wurde 2022 ein über 25 Meter hoher, in der Stadtgemeinde Poysdorf geschlägerter Maibaum aufgestellt und mit Musik von der "6er Partie"und Tanzeinlagen der Volkstanzgruppe Kleinhadersdorf befeiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach von "einer guten und wichtigen Tradition" und einem "Symbol für das Miteinander im Land Niederösterreich". Mehr über

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Maibaum-Aufstellen im St. Pöltner Regierungsviertel.

Fotos (c): NLK/Pfeffer

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