Industrie fordert: "Quarantäne verkürzen und freiwillig Freitesten"

Eine zu lange Dauer der Quarantäne zu Kontaktpersonen würde es erschweren, den Produktionsprozess aufrechtzuhalten. Dieser müsse aber gesichert sein, warnt Georg Knill, der Präsident der Industirellenvereinigung Österreich am 24. Oktober 2020: "Einen zweiten Lockdown werden wir nicht mehr aushalten können".

Ingrid Puschautz-Meidl von der IV Burgenland: "Es kann nicht sein, dass Kontaktpersonen ohne Symptome zuerst tagelang auf die Tests warten müssen und anschließend in Quarantäne geschickt werden, obwohl sie in den Unternehmen dringend gebraucht werden." Mehr über

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"Die meisten Ansteckungen im privaten Bereich"

"Einen zweiten Lockdown werden wir nicht mehr aushalten können. Entscheidend ist daher, dass die gesamtwirtschaftlichen Folgen aller Maßnahmen gegen das Corona-Virus entsprechend berücksichtigt werden", erklärte Georg Knill, der Präsident der Österreichischen Industriellenvereinigung.

Arbeitsumfeld

IngridPuschautzMeidlFotoPrinzSCHNAPPENat (1)Ingrid Puschautz-Meidl, die Geschäftsführerin der IV-Burgenland dazu: "Die Industrie und die verbundenen Betriebe unternehmen sehr viel, um ihre Mitarbeiter vor der Ausbreitung der Covid-Pandemie zu schützen. Das zeigt sich im Burgenland auch dadurch, dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich und nicht im Arbeitsumfeld passieren."

Schulen, Wirtschaft, Industrie

Puschautz-Meidl weiter: "Es gilt daher, wesentliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Schulen und die Wirtschaft unbedingt aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig gilt es aber, sehr umsichtig miteinander umzugehen, um einen neuerlichen Lockdown zu verhindern."

Quarantäne verkürzen

Die IV Burgenland unterstützt die Vorschläge, die Dauer der Quarantäne auf maximal sieben Tage zu verkürzen. "Es kann nicht sein, dass Kontaktpersonen ohne Symptome zuerst tagelang auf die Tests warten müssen und anschließend in Quarantäne geschickt werden, obwohl sie in den Unternehmen dringend gebraucht werden", fordert Puschautz-Meidl die Möglichkeit des freiwilligen Freitestens.

Produktionsprozess

"Je mehr Mitarbeiter durch eine K1-Quarantäne ausfallen, umso schwieriger wird es, den Produktionsprozess aufrecht zu halten. Dieser muss daher gesichert sein, ebenso wie weitere Aktivitäten wie Geschäftsanbahnung und Forschung & Entwicklung", betonte Ingrid Puschautz-Meidl.

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