Kulturzentrum Güssing startet nach Sanierung in die Kultursaison

2026OutdoorbuehneKulturzentrumGuessingFotocAndreasHafenscherDas Kulturzentrum in Güssing (Südburgenland, Österreich) wurde im Rahmen eines Tages der offenen Tür am 9. Mai 2026 feierlich in Betrieb genommen.

Kultur-Hotspot

Das Kulturzentrum wurde nach einer Volksbefragung im Jahr 2021, bei der sich 58,9 Prozent der Bevölkerung des Bezirkes Güssing für eine Modernisierung entschieden, im Innen- und Außenbereich generalsaniert.

Im Bild: Das Kulturzentrum nach der Generalsanierung mit Blick auf die Burg Güssing. Foto: (c) Andreas Hafenscher

Landesrat Heinrich Dorner bei der Eröffnung: "Durch die grundlegende Neugestaltung des Kulturzentrums, in die das Land rund 23 Millionen Euro netto investiert hat, wird Güssing als Kultur-Hotspot im Süden weiter aufgewertet."

Veranstaltungssaal & Outdoor-Bühne

Das Herzstück des Hauses ist der modernisierte Veranstaltungssaal mit 500 Sitzplätzen. Ergänzt wird er durch eine neue Outdoor-Bühne mit Arena, die Innen- und Außenräume miteinander verbindet und Veranstaltungen im Freien ermöglicht.

Blick auf Burg Güssing

BigBandSaxtronFotocAndreasHafenscherEine Restaurantterrasse mit Blick auf die Güssinger Burg unterstreicht den offenen Charakter und verknüpft Architektur, Landschaft und Kultur. Ergänzt wird das Ensemble durch ein Atrium sowie einen Open-Air-Bereich. Bibliothek, Seminarräume und Co-Working-Spaces stehen als ganztägig nutzbare Treffpunkte zur Verfügung. Eine Photovoltaikanlage sorgt für ein nachhaltiges Energiekonzept.

Im Bild: Big Band Saxtron bei der Wiedereröffnung des Kulturzentrum in Güssing. Foto: (c) Andreas Hafenscher

Start in die Kultursaison

Bereits im Mai 2026 präsentiert Musical Güssing das Familienmusical "Rapunzel lässt kein Haar herunter" mit modernen Popsongs und bekannten Disney-Melodien.

"Wie im Himmel"

Im August 2026 folgt mit "Wie im Himmel" ein weiterer Höhepunkt des Jahresprogramms. Die Inszenierung von Marianne Resetarits wird auf der Outdoorbühne gezeigt und bei Schlechtwetter ins Haus verlegt. 

Mit der Wiedereröffnung  beginnt zugleich eine neue Ära des Kultur Sommer Güssing unter dem Motto "Echte Menschen!". Das generalsanierte Haus wird unter Intendant Andreas Vitásek zur Bühne eines vielfältigen Sommerprogramms mit Kabarett, Musik und Literatur.

Namensgebung: Frank Hoffmann Kulturzentrum

Die feierliche Namensgebung des kulturpolitischen Schwerpunktprojekts mit Segnung und Enthüllung der Frank-Hoffmann-Büste findet am 18. September 2026 im Rahmen des Jubiläums "50 Jahre Kulturzentren Burgenland" statt.

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Im Bild: Feierliche Wiedereröffnung und Tag der offenen Tür im Mai 2026.

Fotos (c): Andreas Hafenscher

 

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Andreas Vitásek, der neue Intendant des Güssinger Kultursommers

Andreas Vitasek, der Schauspieler, Regisseur und Kabarettist ist der neue Intendant des Güssinger Kultursommers. Am 21. Juli 2023 verkündete Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Güssings Bürgermeister Vinzenz Knor im Foyer des Kulturzentrums Güssing die Entscheidung für Andreas Vitásek, der auch ein persönlicher Wunschkandidat des verstorbenen ehemaligen Intendanten Frank Hoffmann war.

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Fotos (c): Bgld. Landesmedienservice

 

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Andreas Vitásek, der Nachfolger von Frank Hoffmann 

Auch nach dem Tod von Frank Hoffmann wird der Güssinger Kultursommer eine wichtige Kulturinstitution des Burgenlandes bleiben und in seinem Sinne weiterleben. Andreas Vitásek, seines Zeichens Grandseigneur der österreichischen Satire und „zuagroasta“ Wahlsüdburgenländer übernimmt künftig die künstlerische Ausrichtung.

Nachfolger von Frank Hoffmann

GuessingerKultursommerAndreasVitasekIntendantFotoBgldLandesmedienservice2Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: "Es ist mir persönlich eine große Freude und Ehre, Andreas Vitásek als neuen künstlerischen Leiter des Güssinger Kultursommers präsentieren zu dürfen. Er ist ein mehr als würdiger Nachfolger Frank Hoffmanns, der noch zu Lebzeiten versucht hat, Andreas Vitásek für diese Aufgabe zu gewinnen."

Leidenschaft & voller Respekt

Doskozil weiter: "Mit Andreas Vitásek tritt eine international und national ausgezeichnete, herausragende und allseits hochgeschätzte sowie beim Publikum äußerst beliebte Künstlerpersönlichkeit in die Fußstapfen von Frank Hoffmann. Ich bin mir sicher, er wird den Güssinger Kultursommer voller Respekt, Professionalität und Leidenschaft im Sinn Hoffmanns weiterleben und entwickeln."

Elan & Gespür

"Schon unsere ersten Gespräche haben mir verdeutlicht, mit welchem Elan und mit wie viel Gespür Andreas Vitásek auf die künftige Entfaltung des Güssinger Kultursommers blickt. Wir alle können uns auf eine weitere große Ära des Festivals freuen. Mit der Modernisierung des KUZ, den anderen hier etablierten Institutionen wie z.B. "Musical Güssing" und der Bestellung von Andreas Vitásek wird der Bezirk Güssing langfristig auch weiterhin eine große und bedeutende Rolle in unserer Kulturlandschaft spielen!"

Eine Parallele zu Frank Hoffmann?

Doskozil: "Andreas Vitásek begegnet dem Burgenland und den Menschen hier mit einer ähnlich aufrichtigen und respektvollen Zuneigung. Ein Indiz mehr dafür, dass er genau der Richtige für diese Aufgabe ist." 

Südburgenland

Intendant Andreas Vitásek: "Ich habe meinen Wohnsitz im Südburgenland ja deswegen gewählt, um mich zu erholen, und nicht unbedingt um zu arbeiten. Doch jetzt, wo ich meinen Lebensmittelpunkt Schritt für Schritt immer mehr hierher verlege, möchte ich dieser wunderbaren Region, die mich so liebevoll aufgenommen hat, natürlich auch etwas zurückgeben."

Satire & Kabarett

"Die nächsten Jahre bis zur Fertigstellung des Kulturzentrums werden eine Übergangsphase sein, wo ich mit einem Schwerpunkt Satire und Kabarett beginnen möchte, der sich auch langfristig etablieren soll. Mir schwebt fürs Erste eine "Burgenland All Star-Gala" mit Namen wie zum Beispiel Lukas Resetarits, Christof Spörk, Thomas Stipsits oder Eva Maria Marold usw. vor, die gemeinsam, aber auch einzeln auftreten sollen", so Vitasek weiter.

Abseits des Main Streams

"Nächstes Jahr steigt auch die Fußball-EM in Deutschland, wo Österreich hoffentlich eine Rolle spielen wird. Es ist also durchaus ein Format mit dem derzeitigen Arbeitstitel "Kabarett und Fußball" in meinem Kopf, bei dem Satire und Public Viewing kombiniert werden. Später, nach der Wiedereröffnung des Kulturzentrums, kann ich mir auch wieder satirisches Theater abseits des Main Streams vorstellen. Details und Konzepte dafür werden wir in den nächsten Wochen erarbeiten", fügte Intendant Vitásek noch hinzu.

 

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