Burgenland: Gesundheitsresort am Weg zur Klimaneutralität

Das Gesundheitsresort Reduce in Bad Tatzmannsdorf im Burgenland bezieht seit 2015 die Fernwärme vom Biomasseheizwerk in Bad Tatzmannsdorf. 2021 setzt der burgenländische Leitbetrieb einen weiteren Meilenstein in Sachen Klimaneutralität und verbaut zur Sonnenstromgewinnung Photovoltaik-Paneeele, um 20 Prozent des Energiebedarfs selbst zu decken.

Stephan Sharm, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland: "Hier sehen wir, was das bedeutet: Eine eigene Dachflächen-Photovoltaik reduziert die CO2-Emissionen, erhöht die Versorgungsunabhängigkeit und senkt die Energiekosten. Wir wollen, dass das Burgenland – das Sonnenland Österreichs – auch zum Land der Sonnendächer und der Sonnenparks wird."

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: "Wir haben uns zur vollen Nutzung erneuerbarer Energie entschieden. Das heißt, dass wir überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist, Sonnenstrom produzieren und einsetzen wollen." 

Am 11. Oktober 2021 wurde das Photovoltaikprojekt bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Mehr über

 

 

PhotovoltaikanlageSonnenstromFotoLandesmedienserviceBurgenland

Ing. Andreas Schneemann, MSC, Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil, Energie Burgenland-Vorstandsvorsitzender Mag. Dr. Stephan Sharma und REDUCE-Geschäftsführer Mag. Andreas Leitner präsentierten ein Photovoltaik-Paneel im Rahmen der Pressekonferenz über die neue Photovoltaikanlage im REDUCE Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf.

Fotos (c): Bgld. Landesmedienservice

 

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"Sonnenstrom produzieren und einsetzen"

Die Dachflächen von zwölf Gebäuden im Gesundheitsresort Reduce in Bad Tatzmannsdorf dienen künftig zur Sonnenstromgewinnung. Noch 2021 gehen auf einer Fläche von 3.765 Quadratmetern 2066 Photovoltaik-Paneele in Betrieb. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei seinem Resort-Besuch im Oktober 2021: "Wir haben uns zur vollen Nutzung erneuerbarer Energie entschieden. Das heißt, dass wir überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist, Sonnenstrom produzieren und einsetzen wollen."

Klimaneutralität

Doskozil weiter: "Genau das leistet die neue Anlage hier, in Bad Tatzmannsdorf. Der Strom wird am Dach produziert und direkt genutzt. Es freut mich, dass Unternehmen wie das REDUCE Gesundheitsresort hier mit gutem Beispiel vorangehen. Und ich bin auch froh darüber, dass die Energie Burgenland, als unser Energieunternehmen, auch am Weg in die Energiezukunft und zur Klimaneutralität ein stabiler, verlässlicher und innovativer Partner für Kundinnen und Kunden bzw. Unternehmen ist."

Das Sonnenstrom-Projekt versorgt auch 16 E-Ladestellen für Elektro-PKW. Reduce-Geschäftsführer Andreas Leitner: "Wir sehen uns in unserem Tun, sowohl Mitarbeiter*innen als auch unseren Gästen gegenüber, zu einer verbindlichen Klimastrategie verpflichtet."

Wertschätzender Umgang

"Dazu gehört ein wertschätzender Umgang mit allen Ressourcen, die uns die Natur zur Verfügung gestellt hat. Nur so gelang es auch bisher beispielsweise die Moorfelder in nachhaltiger Kreislaufwirtschaft über einen Zeitraum von mehr als 130 Jahren zu erhalten. Die Moorgewinnung erfolgt übrigens mit emissionslosen E-Baggern", zeigt sich Leitner überzeugt.

Land der Sonnendächer

Stepan Sharma, dem Vorstandsvorsitzenden der Energie Burgenland über das Burgenland, das Sonnenland Österreichs: "Der Klimawandel bietet für uns eine noch nie zuvor da gewesene Chance, um wirtschaftlich noch stärker und unabhängiger zu werden. Mit der Nutzung der erneuerbaren Technologien schützen wir nicht nur unser Klima für unsere Kinder, sondern schaffen auch einen ökonomischen Vorteil für uns. Wir setzen ein klares Zeichen: Wir werden das Land der Sonnendächer."

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