Science Academy St. Pölten: Meilenstein, Erfolg & Herzensprojekt

"Für uns ist die Science Academy ein Meilenstein, da es für die teilnehmenden Jugendlichen eine einmalige Chance ist, über den Zeitraum von zwei Jahren selbst forschend aktiv zu werden und sich in die Forschung einzubringen", erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner am 31.8.2019 bei der Eröffnung der Science Academy in St. Pölten in Niederösterreich.

Im Sommer 2021 endet der erste Durchgang dieses Wissenschaftsvermittlungsprogramms und im Herbst 2021 startet aufgrund des Erfolges ein zweiter Durchgang der Science Academy Niederösterreich. "Die Science Academy ist ein niederöstterreichisches Herzensprojekt", so die Landeshauptfrau am 20. Februar 2021 über die Fortsetzung der Academy. Mehr über

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  • die Begeisterung für den Lehrgang Weltraum, die Fortsetzung & das M.E.N.D.E.L-Projekt - hier
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Fotos: NLK Pfeiffer

 

 

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Biotechnologie, Weltraum, Medien, Smart World und Geschichte

Die über 110 Teilnehmer hatten beim Auftaktevent die Möglichkeit die LeiterInnen der Lehrgänge "Biotechnologie", "Weltraum", "Medien und Mediennutzung", "Geschichte und Kultur" und "Smart World" sowie von Workshops wie Kommunikation & Körpersprache, Rhetorik & Präsentation, Zeit- & Projektmanagement, My Europe-Leben in Europa, Cybermobbing, Recht im Alltag und Verständlichkeits-Begleitung kennenzulernen. Das erste Semester der Science Academy, die sich über vier Semester erstreckt, startet am 21. September 2019.

 

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Erfolg und Herzensprojekt - Science Academy

Die Science Academy, das zweijährige außerschulische Programm, wird aufgrund des Erfolges des ersten Jahrganges fortgesetzt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am 20. Februar 2021: "Zu sehen mit welcher Freude die Jugendlichen bei der Sache sind und welches Engagement hier an den Tag gelegt wird, erfüllt mich mit Freude und Stolz".

ESA-Mission geplant

Grund zur Freude gibt auch der jüngst errungene Erfolg für den Lehrgang "Weltraum". Vier Teilnehmende planten eine ESA (European Space Agency)-Mission und heimsten Lorbeeren bei der Ideen-Kampagne auf der "Open Space Innovation Platform" der ESA ein. Elena Boulasikis, Anna Kučera, Philipp Maschayechi und Nils Mosser reichten ihr Projekt „M.E.N.D.E.L.“ ein. Hierbei soll eine Reihe an CubeSats mit Mikroorganismen in einen Mondorbit befördert und die Auswirkungen der Weltraumstrahlung auf jene getestet und dokumentiert werden. Erkenntnisse, die in Zukunft von größtem Wert für die bemannte Raumfahrt sein könnten.

M.E.N.D.E.L.-Projekt

"Nachdem wir eine grobe Idee beisammenhatten, ging es daran das Projekt intensiver auszuarbeiten. Wir recherchierten, überlegten, verwarfen, designten und fassten zusammen, bis wir einige Stunden vor Abgabetermin ein zufriedenstellendes Proposal vor uns hatten. Nach der Einreichung verfolgten wir gespannt, wie es unsere Idee im Wettbewerb immer eine Runde weiter geschafft hat", erzählt Anna Kučera.

Scoping-Workshop

Die Teilnehmerin weiter: "Bis uns schlussendlich eine E-Mail-Zusage erreicht hat, dass M.E.N.D.E.L. auch die letzte Evaluationsphase überstanden hat. Um ehrlich zu sein, hatten wir nicht erwartet, dass sich unsere Idee aus mehr als 100 Einreichungen, meist von Studierenden und Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, so erfolgreich durchsetzen konnte."

Das Team darf sich nun auf eine Teilnahme an einem Scoping-Workshop gemeinsam mit der ESA freuen. 

Zweiter Durchgang der Science Academy

"Wissenschaft und Forschung ist natürlich untrennbar mit Zukunftsfragen und Herausforderungen verbunden. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Science Academy sind interessierte Jugendliche, die mit großer Neugierde und Eifer persönlich und fachlich künftig Lösung dieser Fragestellungen betragen werden. Mit der Science Academy sind wir in der Wissenschaftsvermittlung auf einem guten Weg einen wesentlichen Grundstein hierfür zu legen", resumiert Landes-Chefin Mikl-Leitner und gibt grünes Licht für den zweiten Durchgang der Science Academy Niederösterreich im Herbst 2021.

 

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