Hochwasserprognose Österreich-Ungarn & Überschwemmungen

Niederösterreich und das Burgenland waren in den vergangenen Jahren immer wieder massiv von Hochwasserereignissen betroffen. Um Hochwasser-Situationen früh zu erkennen ging Mitte Juli 2020 bei der Pegelstation in Lanzenkirchen in Niederösterreich offiziell das neu entwickelte Howasserprognose-System für die Leitha in Betrieb.

Das Prognosesystem reicht vom Leitha-Ursprung, also dem Zusammenfluss von Schwarza und Pitten, bis zur österreichisch-ungarischen Staatsgrenze. In kritischen Situationen wird automatisch die Landeswarnzentrale verständigt. Im Internet sind die aktuellen Prognosen unter wasserstand-niederoesterreich.at abrufbar. Mehr über

  • das Hochwasser-Frühwarnsystem - hier

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Fotos (c): Landesmedienservice Burgenland, NLK Filzwieser

 

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"Regenfälle kennen keine Landesgrenzen"

OesterreichUngarnHochwasserprognosesystemLeithaFotoLandesmedienserviceBurgenlandMitte Juli 2020 wurde in Lanzenkirchen im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich das länderübergreifende Hochwasserprognosesystem offiziell in Betrieb genommen.

Prognosestellen

  • Lanzenkirchen (Zusammenfluss Schwarza, Pitten)
  • Wiener Neustadt (Landesgrenze NÖ Burgenland)
  • Zillingdorf
  • Deutsch Brodersdorf (Landesgrenze Niederösterreich-Burgenland)
  • Götzendorf
  • Deutsch Haslau (Landesgrenze NÖ Bgled)
  • Nickelsdorf (vor der Staatsgrenze Österreich-Ungarn)

 

Schwarza, Pitten und Warme Fischa

LanzenkirchenPernkopfHigerDornerHochwasserprognoseFotoNLKFilzwieserEs wird bereits an Hochwasserprognosesystemen für die Leitha-Zubringer Schwarza, Pitten und Warme Fischa gearbeitet.

Neben den Prognosen für diese Einzugsgebiete sollen dadurch künftig auch Hochwasservorhersagen an der Leitha genauer werden.

Landesrat Heinrich Dorner aus dem Burgenland: "Das länderübergreifende Hochwasserprognosesystem an der Leitha ist ein wichtiges Projekt, um bereits frühzeitig und vorbeugend auf drohende Überschwemmungen reagieren zu können."

Zusammenarbeit der Bundesländer

Landesrat Dorner und NÖ LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bei der Freischaltung des Prognosesystems: "Nachdem starke Regenfälle bekanntlich keine Landesgrenzen kennen, ist diese Kooperation zwischen dem Burgenland und Niederösterreich äußerst sinnvoll und im Sinne der betroffenen Bevölkerung entlang der Leitha. Das ist es auch, was die hervorragende Zusammenarbeit zwischen unseren Bundesländern, und zwar in den verschiedensten Bereichen, immer ausgezeichnet hat. Nämlich, dass wir gemeinsam Vorhaben umsetzen, von denen die Bürgerinnen und Bürger des Burgenlandes und von Niederösterreich gleichermaßen profitieren."

Hochwasserschutz

FreischaltungHochwasserprognosesystemsLanzenkirchenFotoLandesmedienserviceBurgenland2020 werden im Burgenland cirka 16 Millionen Euro in Bauvorhaben und Instandhaltungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz investiert. 20 Vorhaben befinden sich in der aktiven Umsetzung.

In Niederösterreich werden dafür im Jahr 2020 rund 95 Millionen Euro investiert, 50 Vorhaben befinden sich in Umsetzung.

"Investitionen in den Hochwasserschutz sind grundsätzlich von immens großer Bedeutung. Dieses Geld, das wir hier in die Hand nehmen, ist gut investiertes Geld, denn es dient dem Schutz und der Sicherheit der burgenländischen Bevölkerung und auch dazu, die Infrastruktur und das Hab und Gut der Bevölkerung zu schützen. Deshalb haben Ausbau-Maßnahmen in diesem Bereich für das Land Burgenland auch oberste Priorität", erklärte Landesrat Dorner.

 

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