Wiener Mülldeponie als Energielieferant: Strom für 1.800 Haushalte

Die Wiener Mülldeponie Rautenweg in der Donaustadt, auf der bis 2008 unbehandelter Restmüll abgelagert wurde und sich dort noch heute Deoponiegas wie Methan, aus dem Strom gewonnen wird, bildet, entwickelte sich zu einem Energie-Vorzeigeprojekt. Mehr über

  • das Energieprojekt, die Photovoltaikanlagen und die natürlichen Rasenmäher - hier

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Fotos (c): PID / Houdek, C. Jobst, Felicitas Matern

 

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Ziegen als Rasenmäher

PhotovoltaikAufDeponieInWienFotoPIDFelicitasMaternSeit 2009 werden in der Deponie Rautenweg nur mehr Asche und Schlacke aus den Müllverbrennungsanlagen der Stadt abgelagert. Die Anlage ist begrünt und für zahlreiche Tiere und Pflanzen zur Heimat geworden. Rasengemäht wird auf der Deponie Rautenweg auf ganz natürliche Art, nämlich von den Pinzgauer Ziegen.

Photovoltaikanlage und fünf Meter Solarblume

Auf der Deponie werden für die Gewinnung von Strom auch zwei Photovoltaikanlagen und eine fünf Meter große Solarblume betrieben. Die Photovoltaikanlagen, die mit 1.860m2 so groß sind, wie elf Volleyballplätze oder ein ganzer Eishockeyplatz, produzieren im Jahr 410.000 kwh Strom. Mit dem gewonnenem Strom können jedes Jahr 1.800 Haushalte sowie das benachbarte TierQuartTier versorgt werden.

Klimaschutz

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Mit den alternativen Energieformen der Deponie werden rund 2.000 Tonnen CO2 eingespart - die MA 48 leistet somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt".

 

 

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