"Greener" Linien: Grünflächen, Rasengleise & Klimamusterstadt

Wien belegte im "The World's 10 Greensten Cities 2020"-Ranking den ersten Platz und möchte "die lebenswerteste Stadt der Welt" bleiben. Die Öffis leisten mit begrünten Wartehäuschen, die durch Kletterpflanzen kühlende Dächer bilden, mit bepflanzten Vorplätzen und Betriebsgebäudefassaden sowie den Rasengleisen, die die Straßenbahn, wie zum Beispiel im Sonnwendviertel über einen grünen Teppich führt, einen großen Beitrag dazu. Am 28.5.2020 wurde das Projekt "Vorplatz Spittelau" mit 26 zusätzlichen Bäumen und über 4.600 Sträuchern präsentiert. Mehr über

  • die "coole" U-Bahn-Station Spittelau - hier
  • den klimafreundlichen Vorplatz der U-Bahn-Station  - hier
  • begrünte Wartehäuschen in Wien - hier
  • den Abriss der Hundertwasser Öltanks in der Müllverbrennungsanlage Spittelau - hier

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Fotos (c): PID/Fuerthner, Rendering MossburgerOLN, Wiener Linien/Manfred Helmer

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Bäume, Sträucher und Naturinseln 

2020SpittelauRenderingMossburgerOLNDie Stadt Wien investiert am Weg zur Klimamusterstadt in großflächige Begrünungen und Grätzel-Projekte, um klimawandelbedingte Hitzeinseln zu verkleinern.

U-Bahn-Projekt Spittelau

Am 28.5.2020 stellten Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Bezirksvorsteherin Saya Ahmad und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer das Spittelau-Projekt vor.

Begrünung filtert Schadstoffe

Als eine der ‚Greener Linien’-Maßnahmen wurde die Fassade der U-Bahn-Station Spittelau in eine vertikale Blumenwiese verwandelt. Die Kombination aus verschiedenen Büschen, Stauden und Kräutern verbessert das Mikroklima.

"Die Begrünung filtert Schadstoffe aus der Luft, verhindert die Bildung von Hitzeinseln und trägt auf diese Weise aktiv zum Klimaschutz bei", so Umweltstadträtin Ulli Sima.

"Die Begrünung der Fassade ist erst der Auftakt. In den kommenden Monaten wird der gesamte Vorplatz neu gestaltet: Beton wird aufgebrochen, Bäume und Sträucher werden gesetzt – der Alsergrund wird mit diesem Projekt enorm aufgewertet", erläutert Sima.

Herbst 2020 Fertigstellung

Nach den Bauarbeiten, die von Juni bis Herbst 2020 andauern, soll der knapp 4.000 Quadratmeter große Platz zwischen der U-Bahn-Station Spittelau und der Wien Energie Welt mit über 4.600 Sträucher, Gräser und Kräuter und neuen Sitzmöbeln, einer Citybike Station und 26 schattenspendende Felsenbirnen-, Buchen- und Kieferbäume zum Verweilen einladen.

 

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Klimafreundlich mit Nebeldüsen & Photovoltaik

2020SpittelauVorplatzRenderingMossburgerOLN"Unter dem Motto ‚Greener Linien‘ haben wir uns zum Ziel gesetzt, Wien noch klimafreundlicher zu machen. Darum haben wir besonders darauf geachtet, klimafeste und robuste Pflanzen für die grünen Naturinseln am Vorplatz und für die Fassade auszuwählen und schattenspendende Bäume zu pflanzen", erklärt Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien, das Begrünungskonzept.

Nebeldüsen & Photovoltaik

Weitere Highlights im Spittelauer Projekt sind u.a. spezielle Photovoltaik-Module, die tagsüber Schatten spenden und integrierte Nebeldüsen, die für mehr Abkühlung an heißen Sommertagen sorgen. Durch gespeicherte Sonnenenergie leuchten die Module in den Abend- und Nachtstunden den Gehweg hell aus und sollen das Sicherheitsgefühl bei den Passanten steigern.

Radfahren und Citybike-Station

Neben einer Radservicestation wird es am Vorplatz der U-Bahn-Station Citybikes, Moped- und Carsharing geben. "Es werden über 100 Radständer errichtet. Wer will kann bei der WienMobil-Station unterschiedliche Fahrzeuge ausleihen oder einfach gemütlich in der grünen Oase sitzen. Damit schaffen wir einen coolen neuen Treffpunkt für die BewohnerInnen im Alsergrund", kündigt Sima an.

CO2-Schlucker

"Es kann nie genug CO2-Schlucker und Schattenspender in unserem Bezirk geben", freut sich Alsergrund Bezirksvorsteherin Saya Ahmad über das Spittelau-Projekt.

 

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