Erster H2-Bus in Wien und die Zukunft des Wasserstoff-Antriebes

Am 3. Juni 2020 trafen sich Vertreter der Wiener Netze, der Wiener Linien und der Wien Energie in der Wiener Leopoldauer Bus-Garage, um gemeinsam mit Umwelt- und Öffi-Stadträtin Ulli Sima den Wasserstoff-Bus zu präsentieren, der bis 12. Juni in Wien getestet wird.

Der mit Wasserstoff betriebene, umweltfreundliche und abgasfreie Bus von Solaris fährt an allen Tagen auf der Strecke der Linie 39A in Wien (Österreich). Mit einem vollen Tank, die Tankstelle wurde in der Busgarage Leopoldau errichtet, fährt der Bus bis zu 400 Kilometer. Bis 2023 sollen in Wien bereits zehn H2-Busse verkehren. Mehr über

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Fotos (c): Prinz, SCHNAPPEN.AT

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400 Kilometer mit einem Tank & Wasserstoff als Antrieb der Zukunft

Im Probebetrieb wird der Bustank mit 35 Kilogramm Wasserstoff innerhalb von zwölf Minuten befüllt, im Regelbetrieb sind acht Minuten möglich. Die Betankung des rund 650.000 Euro teuren Busses soll während des Testbetriebs einmal täglich bei der Wasserstoff-Tankstelle, deren Anschaffung eine Million Euro kostet, in Wien-Leopoldau stattfinden.

Ulli Sima, die Öffi-Stadträtin: "Die Energie die für den Wasserstoff verwendet wird, kommt aus grünen Quellen wie Windrädern und Solarenergie. Der mittelfristige Plan wäre hier eine Wasserstoff-Elektrolyseanlage zu errichten, die von der Wien Energie mit grünem Strom gespeist und von den Wiener Netzen netztechnisch angeschlossen wird."

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Zukunft: Wasserstoff-Antrieb & 120 Jahre Erfahrung mit Gase

WienerLinienChefGuenterSteinbauerFotoPrinzSCHNAPPENat"Neben dem Elektro- ist der Wasserstoff-Antrieb bei Linienbussen ein großes Thema. Dabei sind alle Seiten gefordert: Bushersteller müssen einsatzfähige Fahrzeuge zu realistischen Preisen liefern, Verkehrsunternehmen müssen die Umstellung so schnell wie möglich angehen und die Politik muss die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen", erklärt Günter Steinbauer, der Geschäftsführer der Wiener Linien.

Steinbauer weiter: "Nur so wird es uns gelingen, die Mobilität noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten."

120 Jahre Erfahrung mit Gasen

"Das Gute ist, dass wir die bestehende Infrastruktur und unser Know-how, unsere 120 Jahre Erfahrung mit Gasen für den Transport von Wasserstoff nutzen können und damit kostensparend die Energie-Zukunft einleiten“, meint Wiener Netze Geschäftsführer Gerhard Fida.

Österreich am Weg der erneuerbaren Energie

WienerNetzeChefGerhardFidaFotoPrinzSCHNAPPENat"Wir betreiben bereits jetzt schon einige Gas-Tankstellen in Österreich. Aber Wasserstoff ist die neue Technologie und wenn Österreich den Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energie geht und die Stadt Wien ihren Beitrag dazu leistet, ist es klar, dass wir in manchen Situationen mehr Strom zur Verfügung haben, als benötigt wird", erläutert der Wiener Netze Geschäftsführer.

"Diesen Strom kann man in Wasserstoff umwandeln und speichern. Das ist ein entscheidender Schritt für die Zukunft", freut sich der Wiener Netze-Chef.

Beschaffung von Wasserstoff

Die Wien Energie wird in Zukunft den nötigen Wasserstoff beschaffen und beschäftigt sich derzeit intensiv mit den Forschungsarbeiten.

WienEnergieGeschaeftsfuehrerMichaelStreblFotoPrinzSCHNAPPENatMichael Strebl, Geschäftsführer von Wien Energie: "Das ist eine absolute Zukunftstechnologie, eine Energie-Wende-Technologie. Wir stehen davor die Energiewirtschaft umzubauen, in eine erneuerbare Energiewirtschaft."

Die Energie-Wende

Und, um Energie technischen speichern zu können, sieht Strebl Wasserstoff als eine Lösung: "Das heißt, man nimmt grünen Strom her, macht mittels Elektrolyse Wasserstoff daraus und kann ihn dann in der Knallgasreaktion wieder zurückwandeln in elektrische Energie."

"Der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft", so Strebl, "und in die Kenntnis über den Wasserstoff ist für uns ganz essenziell. Es ist ein wesentlicher Baustein für die Energiewende."

90 Millionen Euro

Die Wiener Linien investieren in den Ausbau der Öko-Busflotte und die dafür notwendige Infrastruktur bis 2027 rund 90 Millionen Euro. Dazu gehören u.a. 82 Busse mit alternativem Antrieb, die Errichtung eines Kompetenzzentrums für E-Busse und eine eigene E-Busgarage in Siebenhirten.

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 Der Wasserstoff-Bus ist seit 4. Juni 2020 im Testeinsatz

Fotos/Clip (c): Prinz, SCHNAPPEN.AT

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