Erdbeer-Ernte, Erdbeeren-Königin & Ananas-Metropole Wiesen

In Österreich werden auf cirka 1.100 Hektar Fläche Erdbeeren angebaut. Damit liegen die roten, köstlichen Ananas, wie sie in Österreich gerne genannt werden, im Obstanbau sowohl flächen-, als auch erntemengenmäßig an zweiter Stelle hinter dem Apfel-Anbau.

Am 21. Mai 2021 wurde in der burgenländischen Erdbeer-Metropole Wiesen die 16jährige Schülerin Nathalia Ramhofer zur 11. Österrreichischen Erdbeerkönigin gewählt und gekrönt. Ein Jahr lang wird sie die Erdbeeren bei verschiedenen Anlässen repräsentieren. Zur Seite steht ihr Erdbeerprinzessin Antonia Cubert. "Heimische Erdbeeren zeichnen sich durch hervorragende Qualität und viel Geschmack aus. Diese traditionellen Früchte sind ein regionales und saisonales Highlight in der Vielfalt der heimischen Landwirtschaft", so Nikolaus Berlakovich, der Präsident der burgenländischen Landwirtschaftskammer. Die Erdbeersaison startete in Wiesen Anfang Juni 2021, witterungsbedingt drei Wochen später als gewohnt. Mehr über 

  • Start der Erdbeersaison in Wiesen - hier
  • die Wiesener Ananas und das erste Saison-Regionsobst - hier
  • die Qualität, Ab-Hof- und Obststandverkäufe - hier
  • Fachkräftemangel: Lage durch 30 Helfer aus Bosnien entspannt - hier

 

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Erdbeerprinzessin Antonia, Wiesener Bürgermeister Matthias Weghofer, LK-Präsident Nikolaus Berlakovich, Erdbeerkönigin Nathalie I., Verschönerungs- und Tourismusvereins Obfrau Anita Treitl.

Fotos (c): Hettlinger/LK Burgenland

 

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Erdbeersaison & der Start der Erdbeer-Ernte

2021 startete die Erdbeersaison aufgrund des kühlen und niederschlagsreichen Frühlings, der laut ZAMG der kühlste Frühling seit 34 Jahren war, um drei Wochen später als die vergangenen Jahre. Am 7. Juni trafen sich der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer Nikolaus Berlakovich mit Erdbeerbauern Josef und Michael Habeler sowie Christoph Ramhofer, der Erdbeerkönigin Nathalie I. und dem Wiesener Bürgermeister Matthias Weghofer auf einem Erdbeerfeld, um die Erdbeersaison offiziell zu eröffnen.

2020 wurde in der kleinen Erdbeergemeinde Wiesen im Burgenland (Österreich), trotz erschwerten Bedingungen, wie Frost, Dürre und fehlenden Arbeitskräften im Mai 2020 die Erdbeersaison eröffnet. Am 20. Mai 2020 trafen sich Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich, Erdbeerbauer Christoph Ramhofer, die Obstprinzessin Celina Spadt und Bürgermeister Matthias Weghofer am Erdbeerfeld in Wiesen, um sich von der Fruchtqualität zu überzeugen. Sonnenobst-Juniorchef Michael Habeler probiert mit seiner Gattin die köstlichen Wiesener Ananas.

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Fotos (c): Kaiser/LK Burgenland, Prinz, SCHNAPPEN.AT

 

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Ananas-Erdbeere im Freiland & im Folientunnel

2020WiesenerErdbeerenFotoPrinzSCHNAPPENatVon den 1.100 Hektar österreichischer Erdbeer-Anbaufläche, befinden sich cirka 69 Hektar im Burgenland, das Hauptanbaugebiet liegt in der Region Wiesen im Bezrik Mattersburg.

Auch wenn der größte Teil der Frucht im Freiland produziert wird, werden etwa ein Prozent unter geschütztem Anbau, wie dem Folientunnel gezogen.

"Im Folientunnel kann zwei Mal pro Jahr geerntet werden", verkostet Michael Habeler jun. mit seiner Gattin die Wiesener Ananas.

Erstes saisonal-regionale Freilandobst

"Die heimische Ananas-Erdbeere ist bei den Konsumenten besonders beliebt, da sie das erste saisonale und regionale Freilandobst ist. Als Landwirtschaftskammer haben wir uns mit voller Kraft dafür eingesetzt, dass unsere Bauern auch heuer die Ernte einholen können!, so Landwirtschaftskammer Präsident Nikolaus Berlakovich.

Coronabedingter Fachkräftemangel, Frost und Dürre

Berlakovich weiter: "Trotz coronabedingtem Fachkräftemangel konnten wir mit unserer Arbeitskräftevermittlungsplattform landwirtschaftliche Helfer vermitteln. Neben dem Mangel an Fachpersonal mussten die Bauern auch gegen Frost und Dürre ankämpfen und haben hart gearbeitet".

 

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Gute Qualität, Ab-Hof & Standverkauf

ChristophRamhoferNikolaus BerlakovichObstprinzessinCelinaSpadtFotoKaiserLKBurgenland"Auch heuer gibt es die Ananas in gewohnter Qualität. Diese burgenländischen Erdbeeren schmecken nicht nur hervorragend durch die vielen Sonnenstunden, sie schützen durch kurze Transportwege auch das Klima und erhalten Arbeitsplätze", erklärt Nikolaus Berlakovich im Mai 2020.

"Auf Herkunft achten"

Der Kammerpräsident rät: "Bitte immer auf die Herkunftsbezeichnung achten! Heimische Erdbeeren sind Ab-Hof, unmittelbar bei den Erdbeerfeldern am Straßenrand, in Bauernläden und im Lebensmittelhandel zu kaufen".

Insgesamt nur 54 Millimeter Regen

"Heuer ist kein leichtes Jahr für uns Erdbeerbauern. Ein Jahr nach dem Anderen stellt uns vor neuen Herausforderungen. Dazu kommt, dass wir mit wenig Niederschlag auskommen mussten. Während der Blütezeit hatten wir auch mit starken Frostnächten zu kämpfen. Bis heute gab es laut unserer Messstation insgesamt 54 Millimeter Regen. Das liegt weit unter dem Jahresdurchschnitt", schildert Erdbeerbauer Christoph Ramhofer aus Wiesen.

 

 

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Lage entspannt: 30 Helfer aus Bosnien

ErdbeerernteInWiesenFamilieRamhoferFotoKaiserLKBurgenlandRamhofer über den Arbeitskräftemangel aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 weiter: "Dazu kommt mit der Coronakrise auch der Fachkräftemangel. Gott sei Dank hat sich die Lage seit letztem Donnerstag entspannt".

Arbeitskräftebedarf nun gedeckt

"Über 30 Personen aus Bosnien konnten nach Österreich und anschließend nach Wiesen einreisen. Nach deren Ankunft unterzogen sich diese einem SARS-COV-2 Test. Bei allen Arbeitskräften fiel das Ergebnis negativ aus. Der Arbeitskräftebedarf ist nun größtenteils gedeckt".

"So können wir auch heuer eine gute Qualität liefern", versichert Ananasbauer Ramhofer.

 

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