Österreichs größte Photovoltaik-Anlage am Flughafen Wien

Schon im Frühjahr 2022 soll auf einer Fläche von 24 Hektar am Flughafen Wien-Schwechat (Österreich) die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs in Betrieb gehen. Flughafen-Vorstandsdirektor Günther Ofner sagte beim Medientermin am 14. Oktober 2021 über die 55.000 PV-Module: "Künftig werden wir so rund ein Drittel unseres Jahresstromverbrauchs mit Sonnenenergie decken. Unserem Ziel, einer der ersten Green Airports Europas zu werden, der seinen Betrieb CO2-neutral führt, kommen wir so einen großen Schritt näher."

Flughafen-Vorstandsmitglied Julian Jäger über die Luftfahrt, die einen Teil der weltweiten CO2-Emmissionen verursacht: "Mit Photovoltaik, E-Mobilität und neuen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz reduziert der Flughafen Wien konsequent seinen CO2-Ausstoß." Mehr über

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Bundesrat Otto Auer, Schwechats Bürgermeisterin Karin Baier, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Staatssekretär Magnus Brunner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Flughafen-Vorstandsdirektor Günther Ofner, Wiens Stadtrat Peter Hanke, Bezirkshauptmann Peter Suchanek und Flughafen-Vorstand Julian Jäger

Fotos (c):  NLK Pfeiffer

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Flughafen Wien-Schwechat & Klimaschutz durch sauberen Strom

2021PhotovoltaikanlageFlughafenSchwechatFotoNLKPfeiffer"Wir nehmen im Frühjahr 2022 Österreichs größte Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 24 Megawattpeak und 55.000 PV-Modulen in Betrieb", so Flughafen-Vorstandsdirektor Günther Ofner über die Photovoltaik-Anlage, die neben der Piste am Flughafen Wien-Schwechat entsteht. 

Größte PV-Anlage

Am 14.10.2021 informierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Staatssekretär Magnus Brunner, Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke sowie die Flughafen-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger über die Installation der größten Photovoltaik-Anlage Österreichs, die im Frühjahr 2022 mit einer Leistung von rund 24 Megawattpeak am Flughafen Wien-Schwechat Sonnenstrom erzeugen soll.

Klimaschutz oberste Priorität

Der Klimawandel sei die größte Herausforderung unserer Zeit, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beim Medientermin und fügte hinzu: "Dem Klimaschutz kommt deswegen oberste Priorität zu. Darum ist es klar, dass wir die ökologische Transformation beschleunigen müssen. Wir in Niederösterreich können stolz sein, denn wir sind heute die einzige Region in Europa, die ohne Atomstrom und ohne Kohlekraftwerk auskommt und gleichzeitig 100 Prozent ihres Haushaltsstrombedarfs aus erneuerbarer Energie abdeckt."

Größte Photovoltaik-Anlage

Mikl-Leitner über die größte Photovoltaik-Anlage Österreichs mit der der Flughafen die Ziele der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes weiterverfolgt, um die eigenen Klima- und Energieziele 2030 zu erreichen: "Wie etwa die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 36 Prozent, die Verdopplung der Windkraft oder auch die Verzehnfachung der Stromerzeugung durch Photovoltaik."

100 Prozent sauberer Strom

Staatssekretär Magnus Brunner: "Die Bundesregierung hat ambitionierte Klima- und Energieziele, unter anderem 100 Prozent sauberen Strom in und aus Österreich bis 2030. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir auf Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit. Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist dafür der notwendige Rahmen."

Hand in Hand

StadtratPeterhankeLHStvStephanPernkopfFlughafenVorstandJulianJaegerFotoNLKPfeifferBrunner weiter: "Ich bin überzeugt, Klimaschutz und Wirtschaft gehen Hand in Hand. Mit der größten Photovoltaikanlage Österreichs und künftig in Summe acht PV-Anlagen setzt der Flughafen ein klares Signal für eine nachhaltige Energiezukunft."

Gegen Atomkraft

Laut Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sei es notwendig, die Energiewende mit Hausverstand zu betreiben, weiter in Windkraft und Photovoltaik zu investieren und gegen Atomkraft aufzutreten. In Niederösterreich seien, so Pernkopf bereits 48.000 PV-Anlagen mit einer Leistung von 500 Megawatt am Netz, was in etwa der Leistung eines üblichen Atomkraftwerks entspräche.

Wien klimaneutral

Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke verwies beim Mediengespräch darauf, dass Wien, nachdem die Stadt seit vielen Jahren in Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft investiere, bis 2040 klimaneutral sein werde.

 

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