Wien Alte Donau: 3.350 Tonnen Wasserpflanzen entfernt

Mit angenehmer Wassertemperatur und einer sehr guten Wasserqualität ist die "Alte Donau" in Wien (Österreich) ein beliebtes Bade-, Sport- und Freizeitparadies. Die Alte Donau ist mit einigen öffentlichen Strandbädern ein Altarm der Donau in Wien. Die Wasserpflanzen, die sogenannten Makrophyten, tragen zur guten Wasserqualität des Gewässers bei. Vor der Badesaison werden die Unterwasserpflanzen, die als biologischer Filter dienen, gemäht. 2018 erwies sich als das intensivste Wasserpflanzen-Jahr der Geschichte: Von Ende März bis Mitte Oktober wurden aus der Alten Donau 3.350 Tonnen Wasserpflanzen entfernt. Mehr über

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Fotos (c): PID / Christian Fürthner, Martin Votava, C. Jobst

 

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Mit Amphibienbooten & Greifarmen

2018WasserqualitaetBadespassNaturAlteDonauFotoPIRChristianFuerthnerMit Hilfe von kleinen, wendigen Amphibienbooten werden die Makrophyten von Mitarbeitern der Stadt Wien in einer Tiefe von 2,5 Meter gemäht. Die Mähboote sind mit vier Meter langen Mäharmen ausgestattet, die mit Greifarmen die Pflanzen aus der Tiefe entfernen.

Top-Wasserqualität

Stadträtin Ulli Sima über den neuen zentralen, großflächigen Einsatz der kleinen wendigen Boote, die bereits im April mit der Tiefenmahd in der Uferzone begonnen haben: "Die Qualität des Wassers an der Alten Donau ist mit jener der schönsten Badeseen Österreichs vergleichbar. Das ist kein Zufall, sondern konsequente Arbeit eines ausgeklügelten Pflege- und Mähmanagements der Stadt Wien, das wir nun weiterentwickelt haben.

Ende April 2018 halfen erstmalig auch TaucherInnen beim Unterwasser-Gärtnern mit und mähten mit Handsicheln gegenüber der Liegewiese am "ArbeiterInnenstrand" das Gewächs.

 

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3.350 Tonnen Wasserpflanzen gemäht

"Die Makrophyten sind für die gute Wasserqualität des Naturgewässers absolut notwendig, wachsen aber heuer aufgrund des extrem warmen Wetters ab April explosionsartig", erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima. Seit Beginn der Mäharbeiten Ende März bis Mitte Oktober 2018 wurden 3.350 Tonnen Pflanzen entfernt.

"Es war der intensivste Einsatz in der Geschichte des Mähens, unsere neuen Maßnahmen – vom Einsatz der wendigen Amphibienboote bis hin zum Sondereinsatz im 2-Schicht-Betireb mit bis zu 70 Personen und das an 7 Tagen die Woche – waren erfolgreich und wir werden daher das Mähmanagement auch nächstes Jahr in dieser Form weiterführen", fügt die Stadträtin hinzu.

Mähbetrieb

Bis zu 100 Tonnen Pflanzenmaterial wurden 2018 an manchen Tagen aus der Alten Donau entfernt, 2017 war dies die Menge pro Woche.

Der Mähbetrieb mit 17 Booten geht weiter, damit Schwimmer und Bootsfahrer in der Alten Donau ungestört ihrem Sommervergnügen nachkommen können

 

 

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